Cornelia-Funke-Schule Gemünden

"miteinander - füreinander"

 

Rosenthaler Straße 4

35285 Gemünden (Wohra)

 

Tel.: 06453-1445

Fax.: 06453-450

 

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Telefonnummer der Betreuung: 06453-911865

Öffnungszeiten der Schulbücherei

Täglich von Montag bis Freitag

9:15  - 9:35 Uhr

(1. große Pause)

 

Kiosk/Mensa

Infos zum Kiosk mit Preisliste und Hinweisen zu den Aktionstagen.

Die Zettel für die Essensbestellung sind unter downloads abrufbar.

© Cornelia-Funke-Schule Gemünden/Wohra
© Cornelia-Funke-Schule Gemünden/Wohra

 

 

Mit dem folgenden Grußwort werden die Eltern der Schulanfänger zu Beginn der Schulzeit an der CFS begrüßt. Es steht in der Elternfibel, die den Kindern am Kennlernnachmittag kurz vor den Sommerferien ausgeteilt wird und ist eins der Ergebnisse der Kooperation mit den Kindertagesstätten in Gemünden. Darüber hinaus finden aber natürlich auch Gespräche und ein Austausch mit den anderen abgebenden Institutionen z.B. Kindertagesstätte Haina, Armsfeld oder auch der Vorklasse statt.


Liebe Eltern der Schulanfänger,

Kinder sind hoch motiviert, sich auf den neuen Lebensraum Schule einzulassen. Dennoch ist der Schuleintritt ein Übergang in ihrem Leben, der mit Unsicherheit einhergeht. Wenn Kinder auf vielfältige Erfahrungen und Kompetenzen aus ihrer Zeit in einer Tageseinrichtung zurückgreifen können, sind die Chancen hoch, dass sie dem neuen Lebensabschnitt mit Stolz, Zuversicht und Gelassenheit entgegensehen.

Auch Eltern sind häufig unsicher, wenn die Einschulung ansteht. Sie befürchten, dass ihr Kind für die Schule noch nicht „reif“ und den Anforderungen noch nicht gewachsen sei. In den Kindertagesstätten erwirbt das Kind Kompetenzen, um zusammen mit den Eltern und den anderen Beteiligten die neuen und herausfordernden Aufgaben, die mit dem Wechsel in die Schule verbunden sind, zu bewältigen.

Lehrerinnen und Lehrer der Cornelia-Funke-Schule Gemünden arbeiten mit den Erzieherinnen und Erziehern der Evangelischen Kindertagesstätte und der Kindertagesstätte „Wolkenland“ im Rahmen des hessischen Bildungs- und Erziehungsplans intensiv zusammen, um diesen Übergang positiv zu begleiten. Wir überlegen gemeinsam, wie Kinder im Alter von 0-10 Jahren früher, nachhaltiger, individueller und intensiver gefördert werden können. Unser pädagogischer Zielschwerpunkt ist die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Kindertagesstätten und der CFS Gemünden.

Darüber hinaus finden aber natürlich auch Gespräche und ein Austausch mit den anderen abgebenden Institutionen z.B. Kindertagesstätte Haina, Armsfeld oder auch der Vorklasse und der CFS statt.

Mit der Ihnen vorliegenden Elternfibel sollen Sie, liebe Eltern der Schulanfänger, eine umfassende Information über den Grundschulzweig der Cornelia-Funke-Schule Gemünden erhalten.

Wir werden Sie auch in Zukunft über die gemeinsame Arbeit der CFS Gemünden und der beiden Gemündener Kindertagesstätten auf dem Laufenden halten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Doris Bechold, Birgit Heißmeier, Margret Pohlmann

 

Pädagogische Ziele der Grundschule der CFS

Grundlegendes Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist die bestmögliche Entfaltung der Persönlichkeit der uns anvertrauten Kinder.

Kindheit ist heute durch eine große Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Lebensumstände gekennzeichnet. Die Kindheit des einen Kindes ähnelt nur bedingt der des anderen. Kinder machen in ihrer Entwicklung unterschiedliche Erfahrungen in der Familie, in ihrer Umwelt und im Umgang mit Medien. Diesen Erfahrungen will sich unsere Schule stellen, sie im Unterricht aufgreifen, differenzieren und erweitern. Dabei ist jedes Kind gleichberechtigt in seiner Individualität zu achten, mit seinen Stärken und Schwächen zu akzeptieren und zu fördern, mit seinen Lernmöglichkeiten und Lerninteressen ernst zu nehmen.

Neben der Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten stehen die Entfaltung der Kreativität, der Aufbau des Selbstvertrauens und die Entwicklung der Lernfreude ebenso im Zentrum unseres Unterrichts wie die Anleitung zum selbstständigen, eigenverantwortlichen Lernen und zum gemeinschaftsbezogenen Handeln. Die Anbahnung des Individualisierteren Lernens ist dabei unser nächstes Ziel, das räumlich, strukturell und inhaltlich umgesetzt werden soll z.B. durch eine Umgestaltung der Klassenräume, offeneren Arbeitsformen wie Wochenplan oder Lernpläne usw.

Diese Ziele können nur erreicht werden, wenn die Kinder unsere Schule nicht nur als Lern- sondern auch als Lebensort erfahren, in dem sie sich wohl fühlen und den sie aktiv mitgestalten können.

 

Zusammensetzung der Klassen

Die Klassen für das erste Schuljahr werden nach folgenden Kriterien zusammengesetzt:

  • Die Kinder einer Buslinie werden in einer Klasse zusammengefasst.
  • Die Hinweise der abgebenden Kindertagesstätten werden berücksichtigt.
  • Die Ergebnisse der Schuleingangstests und der schulärztlichen Untersuchung werden herangezogen.
  • In jeder Klasse sollte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Mädchen und Jungen bestehen.
  • Beide ersten Klassen sollten hinsichtlich der Schülerzahlen ungefähr gleich sein.
Unterrichtsfächer

Jargangsstufen

1 und 2

Jahrgangsstufen

3 und 4

Religion 2 2
Deutsch 6 5
Sachunterricht 2 4
Mathematik 5 5

Musik, Kunst, 

Werken/

Textiles Gestalten
3 4
Sport 3 3
Einführung in eine Fremdsprache - 2

Patenschaften 

Es werden in jedem Schuljahr Patenschaften für die neuen Erstklässler eingerichtet. Einige Kinder aus dem dritten Schuljahr werden dafür den Schulanfängern ein wenig bei der Eingewöhnung helfen. Sie werden bei Bedarf in der Pause den Weg zum Schulkiosk zeigen, bei der Spielausleihe helfen und auch sonst den Start ein wenig einfacher machen. Die Drittklässler werden dafür am zweiten Schultag der Erstklässler in deren Klassen gehen und sich vorstellen.

Pausenbrot 

Ein Schulbrot sollte frisch schmecken, abwechslungsreich belegt und vor allem leicht verdaulich sein, damit es Ihr Kind für das Lernen fit macht. Etwas frisches Obst und / oder Gemüse sowie ein Getränk mit wenig bzw. ohne Zucker machen das ausgewogene Pausenfrühstück komplett.

Süßigkeiten hingegen gehören nicht zu einer gesunden Zwischenmahlzeit.

Hausaufgaben 

Hausaufgaben dienen der Ergänzung der Unterrichtsarbeit. Die in der Schule erworbenen Fähigkeiten werden dabei angewandt, um den Unterrichtsstoff zusätzlich zu üben und zu vertiefen. Daher ist es wichtig, dass die Hausaufgaben selbstständig erledig werden. Dabei ist wesentlich, dass das Kind an einem ruhigen Arbeitsplatz ohne Ablenkung arbeiten kann.

Im 1. Schuljahr sollte die tägliche Arbeitszeit für die Hausaufgaben eine halbe Stunde nicht überschreiten. Sollte ein Kind häufig mehr Zeit benötigen, bitten die Grundschulkollegen, dass Eltern mit dem Klassenlehrer Kontakt aufnehmen.

Manches wird im heutigen Unterricht anders sein, als man es früher gelernt hat. Wenn Eltern Fragen haben, sollten diese mit dem Klassenlehrer sprechen. Dem Unterrichtsstoff sollte nicht durch Vorarbeiten einzelner Buchseiten vorgegriffen werden, da das Kind sonst während der Unterrichtszeit das Interesse am Unterricht verliert.

Zeugnisse/Zensuren 

Im 1. und 2. Schuljahr wird nur am Ende des Schuljahres ein Zeugnis erteilt. Das Zeugnis im 1. Schuljahr enthält einen Bericht über die Lernentwicklung des Kindes in diesem Jahr sowie ergänzende Beurteilungen, z.B. über das Arbeitsverhalten, über besondere Fähigkeiten und Schwächen und über das soziale Verhalten. Zensuren werden im Zeugnis des 1. Schuljahres nicht erteilt. Diese erhalten die Kinder erst am Ende des 2. Schuljahres in den einzelnen Fächern.

Sportunterricht 

Für den Sportunterricht braucht ein Kind neben der Sportkleidung auch passende Turnschuhe mit hellen Sohlen. Da Turnschuhe mit dunklen Sohlen (schwarz, blau …) intensive Abriebspuren auf dem Hallenboden hinterlassen, die nur mit großem Arbeitsaufwand entfernt werden können, ist das Tragen von Schuhen mit hellen Sohlen verpflichtend.

Um Verletzungen vorzubeugen, sollten die Kinder im Sportunterricht lange Haare zusammenbinden und keinen Schmuck tragen bzw. Ohrringe abkleben. Am sinnvollsten ist es, an den Tagen, an denen Sportunterricht stattfindet, Schmuck einfach zu Hause zu lassen, so kann auch nichts verloren gehen.

Die Kinder können ihre Turnsachen im Klassenraum aufbewahren, achten Sie aber bitte darauf, dass Ihr Kind diese in regelmäßigen Abständen zum Waschen mit nach Hause bringt.

Da durch das Umziehen wertvolle Unterrichtszeit verstreicht, sollte mit den Kindern das Wechseln der Kleidung sowie das Schuhebinden geübt werden.

Links-/Rechtshänder

In der Regel ist die Händigkeitsentwicklung (Bevorzugung einer Hand) bis zum Schulalter abgeschlossen. Bei Schuleintritt steht fest, ob das Kind Rechts- oder Linkshänder ist. In fein-motorischen Leistungsfähigkeiten unterscheiden sich Linkshänder nicht von Rechtshändern. Schwierigkeiten entstehen häufig erst aufgrund massiver Umlernversuche. Eine von außen (z.B. durch Eltern) bestimmte Festlegung der Vorzugshand belastet das Kind und führt zu Misserfolgen. Deshalb ist es wichtig, durch frühzeitige Beobachtung die Vorzugshand des Kindes zu erkennen und es mit geeigneten Materialien (Linkshänderschere, Füller für Linkshänder etc.) zu unterstützen.

Leseförderung 

Mit dem Eintritt des Kindes in die Grundschule ist das Erlernen der Kulturtechniken verbunden. Ganz besonders möchte die Grundschule an dieser Stelle auf das Lesen hinweisen, da häufiger Eltern fragen, wie bei den Kindern Lesemotivation geweckt werden könne.

Um die Lesemotivation aufzubauen, bemühen sich die Schule, die vielfältigen Möglichkeiten des Lesenlernens und die Lust am Lesen in den Vordergrund des Unterrichts zu stellen.


Folgende Hilfestellungen gibt die Schule den Eltern der Leseanfänger mit auf den Weg:

  • Zeigen Sie Ihrem Kind, dass auch Sie selbst lesen.
  • Machen Sie deutlich, dass Sie das Lesen genauso schätzen, wie das Fernsehen.
  • Lesen Sie Ihrem Kind auch selbst etwas vor.
  • Lesen Sie mit Ihrem Kind und sprechen Sie über das Gelesene.
  • Lassen Sie sich Wörter, Texte und Geschichten vorlesen oder animieren Sie Ihr Kind, anderen vorzulesen (jüngeren Geschwistern, Großeltern).
  • Stellen Sie Ihrem Kind altersgemäße Texte und Bücher zur Verfügung und geben Sie ihm ausreichend Zeit zum Lesen.

 

Denken Sie bitte immer daran, dass Lesen Spaß machen soll. Versuchen Sie deshalb, die oben genannten Hilfestellungen zu nutzen, damit Ihr Kind Freude am Lesen entwickelt. 

Spieleausgabe in den großen Pausen 

Die Schüler haben in den großen Pausen die Möglichkeit, sich an dem Blockhäuschen auf dem Schulhof Pausenspiele auszuleihen. Dafür bekommt jedes Kind einen Spieleausweis. Diesen gibt es dort ab und erhält dafür nach Wahl z.B. ein Springseil, Pedalos, Diabolos usw. Am Ende der Pause bringt das Kind das Spielgerät zurück und erhält seinen Ausweis wieder.

Die Spielausleihe wird von Schülern aus den vierten Klassen durchgeführt.

Läuse-Info 

In den vergangenen Jahren beobachtetet die Schule im Herbst und Winter vermehrt das Auftreten von Kopfläusen. Dieses steht in keinem direkten Zusammenhang mit der Körperpflege, d.h. es kann alle treffen.

Daher bitten die Kollegen die Eltern in dieser Zeit um besondere Aufmerksamkeit, um eine Ausbreitung zu verhindern. Es sollte darauf geachtet werden, ob sich ein Kind häufiger am Kopf kratzt oder ob man einen Befall mit Läusen oder Nissen erkennen kann. Bei Befall sollte ein Kind umgehend beim Hausarzt vorgestellt und die Schule informiert werden. Man sollte daran denken, dass auch weitere Familienmitglieder und Kontaktpersonen befallen sein könnten. Besonders wichtig ist es, während der Behandlungszeit die Leib- und Bettwäsche häufig zu wechseln und zu waschen. Läuse und Nissen können sich auch in Mützen, Kämmen, Haarbändern, Stofftieren etc. aufhalten.

Das Kind darf die Schule erst wieder besuchen, wenn durch den behandelnden Arzt schriftlich bestätigt wird, dass Läuse- und Nissenfreiheit besteht.

Um einen sofortigen erneuten Befall zu verhindern, muss die Behandlung nach 8-10 Tagen wiederholt und ein weiteres ärztliches Attest vorgelegt werden.

 

Vorbeugende Behandlungen schützen jedoch nicht vor einem möglichen Befall.

Krankmeldung 

Ist ein Kind erkrankt, so muss morgens das Sekretariat der Schule benachrichtigt werden. Sollte ein Schüler unentschuldigt fehlen, so ist die Schule dazu verpflichtet, sein Fehlen nachzuprüfen und gegebenenfalls bei Nichterreichen auch die Polizei einzuschalten, um eine mögliche Straftat oder ein Unglück frühzeitig zu bemerken und handeln zu können.

Bis zum dritten Tag des Fehlens soll eine Krankmeldung schriftlich vorliegen.

 

Eine Krankmeldung könnte wie folgt aussehen:

 

Sehr geehrter Herr … / Sehr geehrte Frau …

 

Meine Tochter / mein Sohn … konnte in der Zeit vom … bis … die Schule wegen … nicht besuchen.

Ich bitte Sie, sein / ihr Fehlen zu entschuldigen.

 

Datum, Unterschrift eines Erziehungsberechtigten


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