Cornelia-Funke-Schule Gemünden

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Von Hexen und Gruben

Wollen nicht als Grillhähnchen enden: Die Wanderer besprechen sich mit den Feen, die schließlich den Hexenfluch auflösen. Im Vordergrund sitzen Feuer und Rabe.  Foto: Moniac
Wollen nicht als Grillhähnchen enden: Die Wanderer besprechen sich mit den Feen, die schließlich den Hexenfluch auflösen. Im Vordergrund sitzen Feuer und Rabe. Foto: Moniac

Grundschüler der Cornelia-Funke-Schule Gemünden zeigten Theaterstücke

 

Von Marise Moniac

 

GEMÜNDEN. Zum Ende des Schuljahrs zeigten die Schüler der beiden Theater-Arbeitsgemeinschaften der Cornelia-Funke-Schule in Gemünden vor Eltern und Geschwistern, was sie im Rahmen des Ganztagsangebots mit ihrer Leiterin Doris Hamatschek einstudiert hatten.

 

Niedliche Kätzchen: Angélique Müller und Carolina Bittner. Foto: Moniac
Niedliche Kätzchen: Angélique Müller und Carolina Bittner. Foto: Moniac

Im Hexenwald

Bei den Grundschülern der Klassen zwei bis vier ging es bei „Im Hexenwald“ von Claudia Kumpfe um einen verzauberten Wald, der von Menschen lieber gemieden werden sollte. Drei übermütige Wanderer glauben allerdings nicht an die Existenz von Märchenwesen, und sie scheren sich auch nicht um die Warnungen der Feen. „Was sie nicht gesehen haben, das gibt es nicht“, stellen diese trocken fest. Es kommt, wie es kommen muss: Der Rabe berichtet den Hexen von den herumirrenden Wanderern, und die werden in gackernde Hühner verzaubert und sollen zum Abendessen gegrillt werden. Zum Glück ist den Feen das Schicksal der Wanderer nicht gleichgültig. Sie lösen den Hexenfluch auf, und da der Rabe lieber einen fetten Wurm verspeist als ordentlich aufzupassen, können die Burschen unbemerkt entkommen. Die Hexen beschuldigen sich gegenseitig, doch am Ende ist der Spuk vorbei. „Gott sei Dank, wir müssen nicht mehr dienen“, sagt das Feuer erleichtert.

 

Anderen eine Grube graben

Deutlich ernster ging es beim zweiten Stück der Klassen vier bis acht zu. „We don’t need no education“, sangen Pink Floyd, doch selbst die hätten sich in den 1970-er Jahren wohl kaum vorstellen können, wie hart der Ton wischen heutigen Jugendlichen sein kann und mit welchen Problemen sie zurechtkommen müssen. „Blöde Schnepfe“, „Opfer“ und „Loser“ sind da noch die harmlosesten Ausdrücke und das Matheheft landet im Mülleimer, auch wenn es noch vorgezeigt werden muss. Teure Handys, Eifersucht, Armut, die Scheidung der Eltern: Das Stück „Wer anderen eine Grube gräbt“ von Andreas H. Hub-Kuhn führt anhand einer Schülergruppe ohne Schönfärberei vor, womit junge Leute zu kämpfen haben. Als plötzlich Geld fehlt, wird ein Schuldiger gesucht, doch die Wahrheit ist nicht immer leicht zu finden. Zum Glück kehrt sich am Ende alles zum Guten, was im wahren Leben wohl oft genug ein Wunsch bleibt. Begeisterung und Applaus gab es schließlich für alle Beteiligten und ein Dankeschön für die technische Unterstützung durch verschiedene Gemündener Firmen und die Leihgabe von Headsets aus der Grundschule Langenstein für die Aufführungen der beiden Theater-AGs.

 

HNA, 21.06.2018


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