Cornelia-Funke-Schule Gemünden

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Bienen beim Fliegen zusehen

Setzen sich nicht nur für die Bienen der Schulimkerei ein: (von links) Lehrer Konrad Möbus, Lehrer Eckhard Schneider, Schulleiterin Doris Bechold und Kammerjäger Björn Nöchel am Bienenstand der Cornelia-Funke-Schule. Foto: Pflug
Setzen sich nicht nur für die Bienen der Schulimkerei ein: (von links) Lehrer Konrad Möbus, Lehrer Eckhard Schneider, Schulleiterin Doris Bechold und Kammerjäger Björn Nöchel am Bienenstand der Cornelia-Funke-Schule. Foto: Pflug

Schule, Hygieneservice und Imkerverein kooperieren für Insektenwohl in Gemünden

 

GEMÜNDEN. Die Sonne scheint und es summt rund um den Bienenstock der Cornelia-Funke-Schule. Damit das auch so bleibt, muss den Bienen Nahrung geboten werden. In Zukunft soll das den Schulbienen, aber auch vielen anderen Insekten erleichtert werden. Denn in Kooperation mit der Firma Nöchel Hygieneservice aus Bad Zwesten und dem Imkerverein Gemünden sollen Blühflächen auf landwirtschaftlichen Flächen entstehen.

Die Firma Nöchel stellt dabei das Saatgut für eine Fläche von 1,5 Hektar zur Verfügung. Dabei sind die Bad Zwestener eigentlich hauptsächlich in der Schädlingsbekämpfung tätig. Björn Nöchel ist sich der Ironie bewusst. Allerdings sagt er auch: „Uns geht es ja nicht um das sinnlose Abtöten“. Vielmehr versuche man, wenn möglich, die Insekten umzusetzen, auch wenn sich das oft schwierig gestalte. „Mit der Saatgut-Aktion wollen wir etwas zurückgegeben“, sagt Nöchel. Gleichzeitig sollen so Imker unterstützt werden und Mitmenschen mehr über Insekten und Blühstreifen lernen. Darum geht es auch den momentan sieben Schülern der Schulimkerei und ihrem Betreuer, Biolehrer Eckhard Schneider. Die Schüler werden das Projekt und den Wandel langfristig dokumentieren und die Ergebnisse allen Interessenten, ob Imkern oder Landwirten, zur Verfügung stellen, erklärt Schneider.

 

Denn verwendet werden soll eine mehrjährige Saatmischung und so soll eine Wildblumeninsel entstehen, die sich mit der Zeit verändere und entwickele. „Es geht uns um vernetztes Lernen, darum, dass die Schüler Zusammenhänge verstehen“, sagt Schneider. Welche Rolle spielt ein naher Pestizideinsatz? Welche Trachtpflanzen sind am effektivsten? Wie verhalten sich solitär lebende Wildbienen? Auch solche Fragen sollen beantwortet werden.

 

Nach einiger Überlegung und in Rücksprache mit dem Imkerverein habe man entschieden, außerhalb der Stadt in landwirtschaftlich intensiv genutzter Fläche einzusäen, so Schneider. Bei der Suche nach der Fläche hat Konrad Möbus vom Imkerverein Gemünden die Schulimkerei unterstützt. Er ist auch verantwortlich dafür, dass das Saatbeet entsteht, die Fläche gegrubbert und nach dem Einsäen eingewalzt wird. Blühen soll es dann das ganze Jahr über, besonders aber im Spätherbst. Denn während Bestäuber im Frühjahr zum Beispiel auf den Rapsfeldern, viel Nahrung finden, sieht das im Spätsommer und Herbst schon anders aus. Auch mit der Stadt Gemünden kooperiert der Imkerverein. Dort sollen auf städtischen Flächen bald ebenfalls Blühinseln entstehen.

 

Bericht HNA, 03.05.2018


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