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Straßenfußballschulturniere für Toleranz und Fair Play an den Schulen in Waldeck-Frankenberg 2017

Abklatschen vor der Partie
Abklatschen vor der Partie

Fußballturniere einer anderen Art erlebt in den letzten Wochen vor den Sommerferien die Schullandschaft in Waldeck- Frankenberg.

 

„Straßenfußball für Toleranz und Fair Play  „Das Projekt fand ca. 8 Wochen vor den Sommerferien an verschiedenen Förderschulen, Grund-schulen und Mittelpunktschulen im Kreis statt. Nach 8 Schulen im Jahr 2015 spielten im Jahr 2017 schon 12 Schulen nach den besonderen Regeln des „ Fair Plays“. Nicht allein die erzielten Tore entscheiden über Sieg und Niederlage auch das Verhalten der Spieler und des Teams – ist ein Bestandteil des Ergebnisses und der erzielten Punkte.

 

Besonders der Soccer-Court – eine Art Käfig mit Banden und einem hohen Netz drum herum, das verhindert, dass der Ball nach außen gelangt, ist Sinnbild des Straßenfußballturniers für Toleranz.

Dieses Projekt machte in den vergangenen Wochen Station an den Schulhöfen im Kreis. Von Haina, Gemünden, verschiedene Korbacher Schule, Bad Arolsen über Herzhausen drehte es seine Runde.

 

Theresa Rampe, Fairnessschiedsrichterin, bespricht das Verhalten mit den Kindern
Theresa Rampe, Fairnessschiedsrichterin, bespricht das Verhalten mit den Kindern

Mit phantasievollen Namen starten die Schüler in das Turnier. Teufelsklub, Die wilde Bande, Super Kicker, WM-Kicker und wilde Bande standen auf den selbstgestalteten Plakaten der Kicker. Danach liefen die Teams (4 Spieler ohne Torwart auf dem Feld) parallel in den Court mit Leibchen mit dem Aufdruck „ Fair Play“ und  „Gegen Rassismus“ und klatschten sich gegenseitig ab.

 

Danach erfolgte laut der Schlachtruf „Wir sind ein Team“ oder ein dreifaches  „Fair Play“.

 

Im Vorfeld wurden die Regeln besprochen. Gegen die Bande drücken und Grätschen ist verboten und gibt Punktabzug, den bei Torerfolg jubelnden Gegner mit einem Hinterhaltsschuss auf das verwaiste Tor zu überraschen gibt Punktabzug. Bonuspunkte können gesammelt werden, wenn man das Spiel anhält und einem gefallenen Gegner aufhilft. Wenn man abwartet, bis der Gegner seine Spieler ausgewechselt hat und man alle Spieler einsetzt, gibt es ebenfalls Bonuspunkte. Zudem muss jeweils ein Mädchen auf dem Feld sein. Mädchentore zählen doppelt.

 

Nachdem der Abpfiff ertönte, war der Jubel trotz mehr erzielter Tore erst einmal verhalten, schließlich riefen die extra ausgebildeten Fairnessschiedsrichter die Teams zusammen und besprachen das Geschehen auf dem Feld und verteilten zu den erzielten Toren die zusätzlichen Punkte für faires Verhalten und Punktabzüge für unfaires Verhalten dem Gegner oder dem eigenen Team gegenüber.

 

Etwas verdutzt schauten die zahlreichen Eltern in der Gemündener Sporthalle Oberhain, dort war der Court in der Halle aufgebaut, als nach dem Schlusspfiff Fairnessschiedsrichterinnen Theresa Rampe und Lena Schubert auf dem Spielfeld Platz nahmen und sich eine Traube von Kindern um sie herum bildete.

 

„Was habt ihr gut gemacht?“, „Wofür bekommt ihr Punkte?“, „Was habt ihr schlecht gemacht?“, waren die Fragen, die alle nach dem Regelkatalog beantworteten. Nach der Besprechung hallte der laute Jubel durch die Halle. Es waren nicht immer die Teams, die die meisten Tore geschossen hatten.

 

Am Ende hatte die „Wilde Bande“ bei Punktgleichheit mit den „WM- Kickern“ und den „Superkickern“ die Nase vorn, aber Gewinner waren alle fünf Teams – darin waren sich alle Beteiligten einig.

 

Die Fairnessschiedsrichterinnen Theresa Rampe und Lena Schubert betreuten die Abendveranstaltungen der zweiten Klassen der Cornelia-Funke-Schule in Gemünden, bei der neben den 44 Kickern fast 50 Zuschauer mit Geschwistern und Omas, Opas und anfeuernden Eltern zugegen waren. Thisa Garthe und Theresa Rampe leiteten das Geschehen der vier Klassen an der Grundschule in Haina, während Christian Schätte und Philipp Rehbein die Geschicke in  Korbach und Bad Arolsen lenkten. Die Fairnessschiedsrichter beobachteten allesamt, dass das egoistische Verhalten über die Veranstaltungsdauer abnahm und die Gemeinsamkeiten auf dem Feld anstieg.

 

 

Unterstützt wird das Projekt vom „Bündnis für Toleranz“ des Landkreises Waldeck-Frankenberg, „der Sportjugend Hessen“ und dem Fußballkreis Frankenberg durch den Integrations- und Schulbeauftragten Theo Schätte, der das Netzwerk Edersee im Fair Play Forum leitet.

 

Auch hessenweit machte das Projekt auf sich aufmerksam. Das Fair Play Forum des Hessischen Fußballverbands würdigte die Verdienste der Veranstaltung mit einer hohen Auszeichnung in Grünberg durch den Vorsitzenden des Hesssichen Fußballverbandes, Herrn Reus.

 

Da die teilnehmenden Schulen des Fair Play Forums alle wieder gebucht haben und einige neuen Schulen auch ins Programm aufgenommen werden wollen, tourt der „Straßenfußball für Toleranz“-Soccercourt voraussichtlich in den letzten 8 Wochen des Schuljahres 2017/2018 wieder durch den Landkreis.

 


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