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Lay: „Es war die richtige Entscheidung“

Adelheid Lay (Mitte) mit ihren kommissarischen Nachfolgern Kerstin Gnoth und Thomas Mandel
Adelheid Lay (Mitte) mit ihren kommissarischen Nachfolgern Kerstin Gnoth und Thomas Mandel

Nach fast 41 Jahren als Lehrerin ist Adelheid Lay, Rektorin der Cornelia-Funke-Schule, verabschiedet worden.

 

Mit vielen persönlichen Reden und noch mehr Musik ist nach etwas mehr als einem Jahr im Amt die Rektorin Adelheid Lay aus dem aktiven Schuldienst ausgeschieden.

Von Malte Glotz

Gemünden.

Es  war  eine  kurze  Amtszeit,  zumindest  in  ihrer  Funktion  als  Rektorin  der ehemaligen  Mittelpunktschule  und  heutigen  Cornelia-Funke-Schule  (CFS)  in  Gemünden. Erst im Frühjahr 2010 hatte  Adelheid  Lay  das  Amt  kommissarisch  übernommen,  weil der  bisherige  Rektor  und  heutige  Erste  Stadtrat Rainer  Thursar  erkrankt  war.  Seit  Oktober war Lay dann Rektorin – und ist es nur noch  bis  Ende  Juli.  Bereits  gestern,  zwei  Tage  vor  Beginn  der  hessischen  Schulferien,  wurde  sie  von  Schülern,  Eltern,  Kollegen  und  Vertretern aus der Politik in den Ruhestand verabschiedet. 1970  trat  Lay  in  den  Schuldienst  ein,  mit  einer  Stelle  in Hessisch Lichtenau. Dies erläuterte der stellvertretende Schulleiter Thomas  Mandel  in  seiner Rede. Es folgte eine kurze Station in der Grundschule  in  Haina,  bevor  sich  Lay  den  gesamten  Rest  ihrer  Lehrerlaufbahn der Arbeit  an  der  Mittelpunktschule  in  Gemünden  widmete,  die  heute  Cornelia-Funke-Schule  heißt. „Die  Tragweite  ist wohl nicht allen vollständig bewusst“,  bedauerte  Mandel  den Abschied Lays. Schulamtsdirektorin  Uta  Opper-Fiedler  zitierte  aus  ihren  Beurteilungen  und Einschätzungen  Lays  bei  ihren Bewerbungen  als  stellvertretende  Rektorin  und  später  als Rektorin  der  CFS: „Meine  Prognosen haben sich erfüllt“, sagte sie. Lay sei immer eine zuverlässige  Ansprechpartnerin  gewesen.  Leider,  sagte  Opper-Fiedler,  habe  die  Frage  der  Nachfolge  nicht  mehr  gemeinsam geklärt  werden  können.  Diese  Aufgabe  übernehmen  kommissarisch  Kerstin  Gnoth  und Thomas Mandel.

 

Zeit für sich selbst
Bürgermeister  und  Schulelternbeiratsvorsitzender  Frank Gleim  benotete  die  scheidende Rektorin und stellte ihr in allen  Disziplinen  ein  „sehr  gut“
aus – nur bei „Zeit für sich selbst nehmen“ gebe es noch erheblichen  Verbesserungsbedarf.  Für das  „Training“  in  diesem  Fach erhielt  Lay  von  ihren  Kollegen ganz besondere Geschenke: Ein Gutscheinbuch  mit  vielen  Kleinigkeiten  und  netten  Ideen, nicht  nur  materieller  Art,  etwa die  Leitung  einer  Mathe-Stunde,  falls  es  mal  wieder  in  den Fingern kribbeln sollte.  Zusammen  mit  Schülern  und  Eltern wurde  ein  Unikat  übergeben:
Eine Bank, auf der sich Lay und ihr  Ehemann  Karl-Walter  Lay, ehemals  Konrektor  in  Kirchhain, in ihrem Garten ausruhen können.  Das  handgearbeitete Möbel  ist  mit  wenigen  Griffen zu einer Picknickbank mit integrierten Sitzen für vier Personen
umzubauen. Dazu gab es einen kleinen Baum, einen Gutschein für  einen  Sonnenschirm  und viele Kleinigkeiten, die den Garten dekorieren sollen.

Adelheid  Lay  selbst  drückte  ihre  Freude  über  die  vielen Reden  zu  ihrem  Abschied  aus. Auch  Friedhelm  Pfuhl,  beim Landkreis  für  Schulen  zuständig,  sowie  Schülersprecher  An-dreas  Beifuß,  Pfarrer  Hermann Noll  und  Winfried  Deichsel, Lays Amtskollege von der Edertalschule,  überbrachten  Grüße. Lay dankte insbesondere ihrem  Team:  „Was  wäre  die  Cornelia-Funke-Schule  ohne  dieses  Kollegium?“,  fragte  sie.  Für sich selbst habe sie erkannt: „Es war  die  richtige  Entscheidung, Lehrerin zu werden.“ Sie sparte auch nicht mit Kritik an zunehmender  Bürokratisierung  ihres Berufes.
Auch  ihren  Schülern  galt Lays  Dank.  Sie  hatten  die  Veranstaltung  musikalisch  untermalt.  Mit  Gesang,  Gitarrenstücken  und  einem  „Monster-Tanz“ der „Dance-Kids“ sorgten sie  zwischen  den  Redebeiträgen  für  viel  Freude.  Dabei  waren  sie  sehr  kreativ  und  hatten eigens  zwei  Lieder  zu  Ehren  ihrer  Rektorin  gedichtet.  Emotional  wurde  es,  als  das  Ende  des Klassikers  „We  will  rock  you“ von Queen umgedichtet wurde. Durch den Saal hallte ein lautes: „We will miss you!“

(FZ, 21.06.2011)

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